Maxblue

Bei maxblue handelt es sich um den im April 2001 gegründeten Onlinebroker der Deutschen Bank. Innerhalb weniger Wochen konnte das Unternehmen bereits auf mehrere Tausend Depots verweisen, die allerdings auch aus Umbuchungen aus dem Kundenbestand der damaligen Deutsche Bank 24 AG, heute Deutsche Bank PGK AG, resultierten. Im Gegensatz zu einigen anderen Direktbanken bietet maxblue nur reines Brokerage an, dies aber auf einem Niveau, welches Kleinanleger, Gelegenheitstrader und Profis gleichermaßen anspricht.

Das Depot

Der Broker ermöglicht den Handel mit allen Arten von Wertpapieren, Zertifikaten, Rohstoffen und Devisen ebenso wie den Vermögensaufbau und –ausbau nicht nur mit Investmentfonds. Wie die Mitbewerber im Onlinegeschäft auch, verzichtet maxblue bei Fondsanlagen bei ausgewählten Investments auf den Ausgabeaufschlag. Das Depotkonto wird generell kostenfrei geführt. Damit eröffnet sich den Anlegern, welche nur auf Investmentfonds fokussiert sind, die Chance, ein komplett kostenloses Depot zu nutzen. Das Fondsuniversum umfasst mehr als 6.300 Fonds. Diese große Auswahl bietet für jeden Anlegertyp eine ausreichende Streuung bei der Wahl und Umsetzung einer fondsbasierten Anlagestrategie. Fällt das Agio nicht generell bei einem Fonds weg, wird der Ausgabeaufschlag auf jeden Fall mit 50 Prozent rabattiert, ein Umstand, der für die Filialkunden der Deutsche Bank PGK nicht greift.

Bei den Ordercourtagen orientieren sich die Frankfurter nach alter Tradition leider immer noch am Transaktionsvolumen und haben nicht, wie einige Mitbewerber, den Weg eingeschlagen, volumenunabhängige Courtagen zu berechnen. Für eine Order werden 0,25 Prozent des Ordergegenwertes, mindestens 7,90 Euro, maximal jedoch 39,90 Euro fällig. Mit diesem Maximalbetrag steht der Broker jedoch im soliden Mittelfeld. Die Kommission erhöht sich jedoch noch um die unterschiedlichen Börsengebühren an den in- und ausländischen Börsenplätzen. Weltweit steht den Anlegern der Zugang zu insgesamt 35 verschiedenen Börsenplätzen offen. Wird der Handelsauftrag nicht über das Internet, sondern per Telefon oder Fax aufgegeben, entstehen zusätzliche Kosten in Höhe von 9,90 Euro. Der Handel selbst ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr möglich. Parallel dazu ist auch die Hotline in dieser Zeit erreichbar.

Über das Portal Direct Trade ist der außerbörsliche Handel nicht nur mit Aktien, sondern auch mit Optionsscheinen, Fonds, ETFs, ETCs und Zertifikaten möglich. Die Preisnachlässe gegenüber dem Börsenhandel betragen bei den Transaktionskosten bis zu 45 Prozent.

Der Wertpapiersparplan von maxblue bezieht sich nicht, wie häufig üblich, nur auf reines Fondssparen. Bereits ab 50 Euro regelmäßiger Sparrate ist der kontinuierliche Kauf von Aktien, Fonds, ETFs, ETCs oder Zertifikaten möglich. Hier stellt der Frankfurter Broker eine größere Auswahl zur Verfügung, als die Mitbewerber, die Sparpläne nur auf Fondsbasis anbieten.

maxblue besuchen

Maxblue versteht sich in Bezug auf sein Handels- und Ausbildungsangebot als Broker für alle Anleger. Videotutorials und die Akademie legen den Grundstein bei Einsteigern und Fortgeschrittene bei den ersten Handelsaktivitäten ebenso wie für die Trades, die schon deutliche Fachkenntnisse voraussetzen. Die Ausbildung wird durch die Watchlist ergänzt, die nicht nur die Kurse der ausgewählten Assets in Echtzeit wiedergibt, sondern darüber hinaus auch noch alle, den Basiswert betreffenden Neuigkeiten zur Verfügung stellt. Eine Besonderheit, die nicht bei allen Onlinebanken vorzufinden ist, stellt der Depotkredit dar. Dieser wird individuell eingeräumt und ermöglicht es, auch bei fehlender eigener Liquidität aktiv in den Handel einzusteigen. Es handelt sich hier um einen Kreditrahmen. Es fallen nur Zinsen auf den in Anspruch genommenen Kreditbetrag an. Der Depotkredit biete eine Flexibilität beim Handel, die bei anderen Mitbewerbern in dieser Form leider nicht selbstverständlich ist.

Bei einem Broker wie maxblue ist es selbstverständlich, dass faktisch alle Funktionalitäten des Portals auch unterwegs zur Verfügung stehen. Gerade das aktive Trading verlangt, dass Anleger von überall auf ihre Depots zugreifen und handeln können. Für das mobile Banking können die Kunden entweder auf die browserbasierte Plattform, beispielsweise bei Blackberrys, oder auf entsprechende Apps zurückgreifen. Dafür stehen Applikationen für Windows Phone, iOS- und androidbasierte Endgeräte zur Verfügung.

Weiterführende Anbieterinformationen

Im Januar 2014 erhielt maxblue vom Nachrichtensender n-tv die Auszeichnung als bester unter neun getesteten Onlinebrokern für das Segment „Fondssparpläne“. Auftrags von Handelsblatt Online testete die FMH Finanzberatung im August 2013 16 Broker und verlieh maxblue die Auszeichnung als Spitzenbroker für Kleinanleger, Durchschnittsanleger und Profitrader. Wer bereits als Kunde positive maxblue Erfahrungen machte und neue Kunden für das Institut wirbt, wird allerdings nicht, wie bei Mitbewerbern üblich mit einer Geldprämie belohnt. Hier greift die Deutsche Bank Tochter nach wie vor auf hübsche oder nützliche Sachprämien zurück.

maxblue besuchen